Bericht des stv. Bürgermeisters Thomas Werner zur Sitzung des HFA

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

anbei die einleitenden Worte anlässlich der Sitzung vom vergangenen Mittwoch.

„Im Rahmen des förderrichtlinienkonformen Ausbaus der Breitbandversorgung in der Gemeinde Villmar, wurde das Interessenbekundungsverfahren als besondere Form des Ausschreibungsverfahrens gemäß der Richtlinien des Förderleitfaden Breitbandversorgung ländlicher Räume durchgeführt. Dieses Verfahren dient dem Abschluß der Phase 2 „Vergabeverfahren“ des geförderten Ausbaus.

Ziel war es, Angebote zu erhalten, nach denen der geförderte Ausbau der Breitbandversorgung durchgeführt werden kann. Nach einer technologieneutralen Auswertung der Angebote soll somit die wirtschaftlich beste Lösung für den Breitbandausbau im Bereich Grundversorgung hergestellt werden.

Hierzu müssen unter anderem die folgenden Kriterien berücksichtigt werden:

  • Vergleich der Unternehmen Telekom bzw. OR-Network, insbesondere in Hinblick auf die Investitionssicherheit
  • Gewichtung A-DSL (asymmetrisch – Privat) oder S-DSL (symmetrisch – Firmen)
  • Stand der Technologie (auch hier Frage nach der Investitionssicherheit).
  • Monopolsituation – die Telekom ist einer starken Regulierung durch die Bundesnetzagentur unterworfen, was bei dem (kleinen) Anbieter nicht gilt.
  • ganz besonders die Fördersituation, dass die Telekom voraussichtlich nicht gefördert wird, obwohl Glasfaser die zukunftssichere Technik ist und langfristig mehr Flexibilität bietet
  • die flächendeckende Versorgung mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen und der Aufbau von modernen Hochleistungsnetzen der nächsten Generation sind entscheidend im Standortwettbewerb
  • zudem ist den wachsenden Anforderungen der Bevölkerung hinsichtlich Verfügbarkeit und Qualität der Internetversorgung Rechnung zu tragen.

Die Ziele sind ambitioniert, aber das kann nur durch eine Technologie- und Anbietervielfalt erreicht werden. Aber die Breitbandstrategie ist ein Maßnahmenpaket mit Durchschlagskraft.“

Die Fragen und das Ergebnis der formalen Prüfung wurden von Herr Passlack beantwortet.

Sehr erstaunt hat mich der Artikel in der VN vom 19.01.2011

Mein Fazit:

In der gemeinsamen Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss und des Bau- und Umweltausschuss – mit Herrn Passlack und Frau Trucker von der Breitbandberatung Hessen – haben sich die Teilnehmer mit sehr viel Engagement und Herzblut für das DSL eingesetzt, und die Diskussion wurde sehr diszipliniert geführt.

Gruß

Thomas Werner

1. Beigeordneter

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