Förderrichtlinie des Marktfleckens Villmar „Unserem Dorf mehr Leben geben“; hier: Änderung der Richtlinie

Redebeitrag der CDU-Fraktion zu TOP 7 in der Gemeindevertretersitzung vom 09.06.2011, Seelbachtalhalle Villmar-Seelbach
GV: Günter Lehnert

Herr Vorsitzender,
sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

„Unserem Dorf mehr Leben geben“ und die “Dorferneuerung“ in Aumenau, zwei parallel existierende, aber unterschiedliche Förderprogramme, mit unterschiedlichen Förderkriterien und unterschiedlichen Förderfristen, führen möglicherweise dazu, dass es zu einer Ungleichbehandlung von Bürgern in den einzelnen Ortsteilen kommt.

Welcher Mandatsträger würde nicht für eine Gleichbehandlung aller Bürger in allen Ortsteilen des Marktfleckens Villmar plädieren?

Folgte man diesem gedanklichen Ansatz, der Gleichbehandlung aller Bürger, wäre es konsequent, den vorliegenden Änderungen und Ergänzungen der Förderrichtlinie „Unserem Dorf mehr Leben geben“ zuzustimmen.

Dieses hätte jedoch zur Folge, dass der Versuch dieser Synchronisierung unterschiedlicher Förderprogramme, mit dem ehrenwerten Ziel der Gleichbehandlung dazu führt, dass die Fördermöglichkeiten für die Bürger des Marktfleckens reduziert werden.

Das heißt: Nivellierung der Förderkriterien durch Absenkung des Förderumfangs.

Beispiel: Förderung des Erwerbs alter Bausubstanz …..ersatzlos gestrichen.

Ungeachtet der vielen Unterschiede der beiden Förderprogramme, folgen sie dennoch einer einheitlichen Zielvorgabe: „Belebung der Ortskerne“

Belebung der Ortskerne, um einer weiteren Verödung der Dorfzentren und somit dem Wegbrechen sozialer Strukturen, wirksam zu begegnen.

Aufgabe dieses Hauses ist es, die Voraussetzungen zu schaffen, durch die Bereitstellung einer Vielzahl von Fördervarianten, dieses gemeinsame Ziel mittelfristig zu realisieren.

Ich bitte Sie daher, der Modifizierung der Förderrichtlinien des Marktflecken Villmar „Unserem Dorf mehr Leben geben“ nicht zuzustimmen, sondern den Antrag der CDU-Fraktion zu unterstützen, diese zunächst, zur weiteren Beratung, in den HFA und den Bauausschuss zu verweisen.

Vielen Dank!

 

 

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