Lahn-Marmor-Museum

In vielen Regionen und Kommunen in Deutschland zeigt man mit Stolz seine Geschichte, Bodenschätze und Handwerkskünste. Das Leben unserer Vorfahren in unserer Heimat wurde geprägt von schwerer Arbeit beim Abbau von Eisenerz, Schiefer und Marmor.

Der Verein LMM hat sich als Ziel die Errichtung eines Museums gesetzt. Daran wird seit Jahren mit großem Engagement der Vereinsmitglieder gearbeitet. Überregional entsteht der Geopark Westerwald-Lahn-Taunus.

Der Marktflecken Villmar hat in den vergangenen Jahren die Vereine des Marktfleckens immer unterstützt, sei es durch unentgeltliche Überlassung von Vereinsräumen, dauerhafte kostenlose Nutzung von Räumen in gemeindeeigenen Bürgerhäusern und oder bei der Errichtung von Sportanlagen und Vereinsheimen. In der Umsetzung seines Vereinszieles sieht sich Verein allen anderen Villmarer Vereinen gleichgestellt und hofft auf die Unterstützung des Marktfleckens.

Für einige Projekte steht die Gemeinde heute noch als Bürge in der Pflicht.

Alle geförderten Vereine wiederum sind in der Pflicht, ihre Anlagen zu unterhalten. Gleiches wird für das Vereinsziel eines Museums gelten. Die Entscheidung zum Verkauf der alten Schule war für die Gemeindevertretung mit der Zweckbindung des Erlöses (169.000 Euro) für das Lahnmarmormuseum verbunden.

Das Marmorhandwerk an der Lahn hatte zweifelsohne in Villmar sein Zentrum. In Aumenau (Spitzwinkel) und in Villmar (u.a.Unica, Bongard, Kissel, Wieshohl) gab es Marmorbrüche mit  jeweils typischen Strukturen und Farben.

Der Lahnmarmor ist weit über die Grenzen bekannt.

Jeder Villmarer steht mit Stolz vor den weit verbreiteten Werken unserer Vorfahren auf der ganzen Welt. Generationen haben in Schwerstarbeit und unter damals schwierigen Bedingungen den Marmor gebrochen, den Stein in harter Arbeit mit Hilfe des Lahnwassers bearbeitet und in alle Welt transportiert.

Wo ist/bleibt der Stolz der Villmarer, wenn diese Chance nicht genutzt würde.

Der Unica-Bruch hat ein absolutes Alleinstellungsmerkmal  in Deutschland;

In unmittelbarer Nähe soll das Museum entstehen.

Als Eingangstor (Leuchtturm) des Geo-Parks hat Villmar die Chance, seine Geschichte, die mit Marmor, Eisenerz und Schiefer das frühere Leben der Bewohner des Marktfleckens geprägt hat, darzustellen.

 

Gerade in der heutigen Zeit ist die  wirtschaftliche Nutzung bei den sich bietenden touristischen Möglichkeiten als eines von vielen finanziellen Standbeinen einer Kommune bei der Zukunftssicherung unabdingbar.

 

Dem Verein LMM gebührt die Unterstützung des Marktfleckens.

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