Baumaßnahmen Villmar: CDU-Fraktion kritisiert Bürgermeister Lenz

20180309_094604Aus aktuellem Anlass hat sich die Villmarer CDU-Fraktion mit der Stand der Kanalsanierung in der Ortsdurchfahrt befasst. Ursprünglich sollte der vierte und letzte Bauabschnitt Anfang 2018 abgeschlossen sein. Jetzt steckt der dritte Abschnitt aufgrund der historischen Bodenfunde (Stadttor „Wiespforte“) fest. Wann es hier weitergeht, ist unklar, geschweige denn, wann mit dem abschließenden Abschnitt begonnen werden kann, für den sechs bis sieben Monate veranschlagt wurden. Dabei war der Witterungsverlauf der letzten beiden recht milden Winter eher günstig. Die Fraktion sieht hier schwerwiegende Versäumnisse bei Bürgermeister Arnold Richard Lenz, der die Angelegenheit zur Chefsache hätte machen müssen. Bereits im Oktober 2017 wurde er von einem Fraktionsmitglied darauf hingewiesen, dass mit Bodenfunden im Bereich des ehem. Stadttores zu rechnen ist. Die Denkmalpflege wurde aber nicht einbezogen, was sich jetzt durch weitere Verzögerungen und zu befürchtende Mehrkosten rächt. Mit Blick auf die schlechten Erfahrungen der Bürger und Geschäftsleute im Zuge der noch laufenden Maßnahme schaut der Fraktionsvorsitzende Matthias Rubröder besorgt auf die anstehenden weiteren Großbaustellen im Marktflecken: „Wir haben die Brückensanierung Aumenau mit Vollsperrung vor uns, dazu die Arbeiten der Süwag entlang der Landesstraße Villmar-Aumenau, wo die bestehenden Freileitungen durch Erdkabel ersetzt werden, sowie die für 2018 geplanten Baumaßnahmen in der Laubus- und Brühlstraße in Weyer.“ Hinzu komme als nächste Kanalsanierung die Weyandstraße in Villmar, die Hauptverbindung aus den Neubaugebieten zum Bahnhof. „Wir fordern hier Klarheit, auch was die Kostenentwicklung angeht“, so Rubröder. „Die Bürger haben von der chaotischen Planung und der katastrophalen Informationspolitik die Nase voll.“

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