CDU-Fraktionsmitglieder entwickeln ein neues Radwegekonzept für Villmar

Die touristische Weiterentwicklung des Marktfleckens Villmar mit einem zukunftsfähigen und umfassenden Radwegekonzepts ist eine Herzensangelegenheit der Mitglieder der CDU-Fraktion. Der Vorsitzende des Bau- und Umweltausschusses Erik Raab-von-der-Heyde hat zusammen mit seinen Mitstreitern eine  kostengünstige Variante erarbeitet. Hierzu wird die bereits bestehende Infrastruktur genutzt, Wege eingeplant und ggf. radfahrtauglich ausgebaut. Flankiert wird das Konzept mit der Erstellung einer digitalen Karte, die sich jeder Interessierte auf der Villmarer Homepage downloaden kann. Mit dem Download erhält man zusätzlich Hinweise zu Sehenswürdigkeiten und Gastronomie. Diese Hinweise unterstützen wir mit QR-Codes auf der Beschilderung der einzelnen Wege.

Die Beschilderung soll mit grünen Schildern erfolgen, zeigen dass die Wege befahrbar sind, jedoch nicht den Vorrang gegenüber anderen Nutzern des Netzes geben.

Vorstellbar in den QR Codes sind zum Beispiel die Hinterlegung von Öffnungszeiten, Angebotslisten oder auch der Hinweis auf Free Wifi, Free Charge etc. Auch Übernachtungsangebote, sowie Bike-Reparaturmöglichkeiten könnten implementiert werden.

Die Wege, welche im auf verschiedenen Flurkarten aufgeführt sind, stellen Möglichkeiten der Verwirklichung dar, sind jedoch nicht abschließend. Zum Teil gibt es Wünsche, wie z. B. die Lahnbrücke. Eine aufregende Brücke über die Lahn, für Wanderer und Radler wäre schon eine wirklich außergewöhnliche Attraktion für die Region.

Der Bereich rund um Weyer und dessen Verbindungen nach Münster, Langhecke, Oberbrechen, Niederbrechen und vor allem nach Villmar werden von dem Ausschussvorsitzenden selbst öfter genutzt. Deshalb ist er über deren Befahrbarkeit bestens informiert.

Verfolgt man die aktuelle Verkaufslage bei Fahrrädern, kann man einen klaren Trend erkennen. Dieser zielt auf Outdoor- und Adventure Aktivitäten hin. Das heißt im Klartext, dass ein sehr großer Anteil des Absatzes geländegängige Trekking Bikes mit ausnahmslos elektrischer Unterstützung sind. Dies ist ein bereits länger anhaltender Trend. Das bedeutet im Umkehrschluss auch, das geteerte autobahnähnliche Streckenführung entlang viel befahrener Straßen nicht das bevorzugte Revier für Natur erleben sein kann. Adventure sucht abwechslungsreiche Streckenführung mit der Möglichkeit den verbrauchten Akku zu füllen, sowohl den des Fahrzeugs, wie auch den der Lenker.

Auch der Berufsweg lässt sich gut darstellen. In  unter 10 min. ist man  von Weyer nach Villmar geradelt. Ebenso wären Oberbrechen, Niederbrechen in diesem Zeitfenster zu erreichen. Etwas länger würde der Weg nach Münster dauern, wo hingegen Langhecke vom Galgenberg aus  kein Thema ist. Sogar Weilmünster ist von hier aus keine wirkliche Herausforderung. Sicherlich spielt der Einsatz der elektrischen Unterstützung eine große Rolle, nimmt es doch dem Lenker die Angst vor jeglichen Steigungen.

„Ein Vorteil für dieses Konzept ist, dass wir uns bei der Planung nicht nach Höhenlinien richten müssen, sondern auf vorhandene Wege zurückgreifen können und in der Folge auch touristisch wertvolle Locations mit in Trailführung einbauen können.“ so Raab-von-der-Heyde.

Die gesamte Wegeführung lässt sich vortrefflich mittels Beschilderung umsetzen.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.